Outfit / Who made my Tippi Coat, Malaikaraiss?

NicetohaveMag_Malaikaraiss_Veja

In meinem gänzlich überfüllten Kleiderschrank finden sich tatsächlich nur einige wenige Teile an denen mein Herz hängt. Meine Acne Boots, die ich bei einer Mama-Tochter-Reise im Archive Sale in Stockholm gekauft habe – bevor ich sie zwei Jahre zuvor immer wieder in Onlinestores aufrief und in den virtuellen Warenkorb legte. Oder meine Schultertasche von Closed, die mir als Aufmerksamkeit überraschend zusammen mit einer netten Notiz und einem kleinen Wildblumenstrauß zugeschickt wurde. Oder meine aus zweiter Hand in Vancover gekaufte Levi’s Jeansshorts. Oder die weite Marlenehose, die schon Mama vor 20 Jahren trug. Und auch das erste Designerteil, das ich mir in diesem Winter leistete: Der Tippi Mantel des Berliner Designlabels Malaikaraiss. Schon im Showroom hatte ich diesen im letzten Frühjahr bewundert. Diagnose: Schockverliebt! Im Wintersale konnte ich nicht widerstehen und schlug zu.

NicetohaveMag_Malaikaraiss_TippiCoat

Bevor ihn die milden Temperaturen des Frühlings nun endgültig überflüssig machen und ich wehmütig ‘Auf bald!’ sage, soll er aber an dieser Stelle seinen großen Auftritt haben.

Das sportliche Styling ist meine absolute Lieblingskombination des edlen Zwirns: Der Sneaker–Schlaghosen-Kombi stand ich wegen meiner kleinen Körpergröße zunächst skeptisch gegenüber, bin nun aber hin und weg. Das Tshirt mit Stehkragen und Nadelstreifenoptik erinnert an die feine Version eines Baseballtrikots und ist ein Tictail-Fund von Baum Und Pferdgarten. Der minimalistische, in Berlin gefertigte Seesack aus der Kollaboration von Marin et Marine und Domoi rundet den sportlichen Look ab.

Derzeit feiern wir auf Instagram unter dem Hashtag #wardroberevolution den Fashion Revolution Month und haben uns schon vor einiger Zeit vorgenommen, in Dingen Produktion unserer Kleiderschrankneuzugänge genauer hinzuschauen. Also habe ich nachgefragt „Who made my beloved Tippi Coat?“ und erhielt promte Antwort: „Wir produzieren unsere Kollektion ausschließlich in der EU, einen Großteil auch in Deutschland. Unsere Produktionsstätten besuchen wir regelmäßig. Auch unsere Stoff-und Materialentwicklungen entstehen in Zusammenarbeit mit renommierten Lieferanten mit denen wir seit Jahren in persönlichem Kontakt stehen. Auf schädliche Farbstoffe verzichten wir gänzlich. Wir verwenden generell keinen echten Pelz und Materialien wie Leder und Angora stammen von Tieren aus artgerechter Haltung von Partnern aus Italien.“

NicetohaveMag_Malaikaraiss_Madbag

Habt auch ihr ein absolutes Lieblingsteil im Kleiderschrank, das ihr rauf und runter tragt und euch täglich erfreut? Nehmt doch den kommenden Fashion Revolution Day als Anlass euch über die Herkunft eures heißgeliebten Teils zu informieren. Beim liebsten Tshirt oder Kleid vom Textilgiganten aus der innerstädtischen Fußgängerzone mag die Antwort nicht nur ein Telefonat oder eine freundliche Email entfernt liegen. Daher: Macht eure Anfrage öffentlich! Ladet ein Bild des Labels in eurem favorisierten Kleidungsstück auf Instagram hoch, verlinkt die Marke und stellt die Frage: „Who made my clothes?“

NicetohaveMag_Malaikaraiss_camel