Life of a mom / 5 Dinge, die ich am Kleinkind-Mama sein mag

Wie das so ist mit diesen Meinungstexten… man schreibt sie am ehesten, wenn einem etwas nicht passt. So meckere auch ich seit ein paar Monaten unter unserer Mommy-Kategorie gerne mal über die Tiefs am Eltern sein: Keine Privatsphäre und gelegentlich materielle Verluste, wie den Lieblingslippenstift, den Töchterchen „ausprobiert“ hat. Schlafentzug bei Krankheit, generelles Ausschlafverbot und Erholung im Urlaub ist auch nicht garantiert. Partnerschaftliche Romantik auf Termin. Frostbeulen bei winterlichen Spielplatznachmittagen. Terrible-Two-Terror vom eigenen und fremden Kindern… to be continued. Ich habe am Elternalltag tatsächlich schon einige Kritikpunkte angemerkt.

Neben diesen vergleichsweise kleinen bis nichtigen Querelen und Begleiterscheinungen des Elternseins, gibt es täglich aber auch hunderte Glücksmomente, von denen mir diese derzeit als Mutter einer bald Zweieinhalb-Jährigen ganz besonders auffallen:

  1. Mehr Schlaf: Sofern das Kind nicht krank ist, sind lange oder häufige Wachphasen während der Nacht selten geworden. Wenn ich nicht eigenverschuldet erst um 1 ins Bett komme (Netflix-Koma), werden uns inzwischen mindestens acht Stunden Schlaf gegönnt. PLUS Mittagsschlaf! Am Wochenende wird regelmäßig zu dritt im Elternbett gedöst und gelegentlich auch Tiefschlaf gehalten.
  2. Alltagsamüsement: Kinder sind komisch – neben Eltern können dies vermutlich auch Hunde/Katzen/Kleintierbesitzer nachvollziehen. So ein heranwachsendes Wesen macht nämlich ständig Dinge, die mindestens ein Schmunzeln, oft auch ein herzliches Lachen hervorrufen. Manchmal schwingt das Amusement schnell in einen kurzen Sorgenmoment ob der körperlichen Unversehrtheit um, wenn Tollpatschigkeit den Lacher provozierte. Aber nicht nur physisch sorgen Kinder für Unterhaltung. Wenn so ein Menschlein sich den Bauch reibend „Köstlich!“ beim ersten Bissen des Abendessens ruft ist das einfach witzig.
  3. Liebe zeigen: Über die grenzenlose Mutterliebe und den besonderen „Baby-Bond“ gibt es sicher abertausende Abhandlungen und Gedichte. Unbeschreiblich schön ist es aber auch, wenn kleine Kinderhändchen (nicht klebrig!) das eigene Gesicht in die Hände nehmen und ein zartes Stimmchen „Hab dich lieb“ flüstert.
  4. Wassermalfarbe: Ich werde sicher weder im Kindergarten noch in der Schule jemals einen Preis für die engagierteste Mutter erhalten. Dafür fehlt mir anderen Dingen voran das Bastelgen. Ich gehe weder im Nähen von Juniors Halstüchern auf, noch handfertige ich die Einladungen zum Kindergeburtstag. So ist es auch nicht meine Allerlieblingsbeschäftigung mit Lotte zu wachsmalen, schnippeln, kleben oder stempeln. Den kürzlich wiederentdeckten Tuschkasten allerdings feiere ich sehr. Irgendwie meditativ, diese verlaufenden Regenbogenlandschaften.
  5. Kind sein: Seifenblasen, Schneeballschlacht, Badeknete, Matschepampe, Bude bauen waren lange Zeit meinem Wortschatz entfallene Vokabeln. Heute werden sie nicht nur wieder gesagt, sondern auch gelebt. Begleitet von viel kichern und lachen – und das macht vielleicht nur nach einer Binsenweisheit schön, auf alle Fälle aber glücklich.

Woran ich spätestens seit der Vorweihnachtszeit ebenfalls gefallen gefunden habe: Kidsshopping. In den ersten Jahren hatten wir das Glück mit Babyausstattung aus dem Familienkreis versorgt zu werden. Inzwischen werden die Hand-me-downs seltener. Zwar schaue ich oft im Second-Hand-Laden um die Ecke oder auf dem Flomarkt nach Spielzeug, scrolle mich aber nun auch häufiger durch Onlineshops. Auf meiner ähem Lottis Wunschliste stehen diese Spielgefährten und Kinderzimmeraccessoires:

NicetohaveMag_GlücklicheKleinkindmama2

1) Areaware Cubebot | 2) Girlande über Urbanara | 3) Wings Plane von Kairo | 4) Wolldecke über Urbanara | 5) Elefantenkopf aus Filz über Urbanara | 6) Zoolight Elefant von Officinacrea | 7) Pocket Game von OMY | 8) ABC Wooden Cubes von Design Letters  | 9) Teppich über Urbanara | 10) Hakenset über Urbanara