life of a mom / Das mit dem 2. Kindergeburtstag

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„Sieht nach einer tollen Sause aus – macht mir gleich ein schlechtes Gewissen, weil ich weiß, dass ich mich vor der großen Party zu Lotte’s 2. drücken werden…“ kommentierte ich im Sommer noch unter ein Instagram-Bild von Stilidol und Mama Ariane von Primer & Lacquer. Ehrlich mal, große Planung, backen, machen, tun und später erinnert sich Lotte ohnehin nicht mehr daran. Deshalb wollten wir es auch mit den Geschenken zum zweiten Geburtstag so halten wie zum ersten: Es gibt keine. Pragmatisch fanden wir diese Herangehensweise.

Doch ist das mit dem Pragmatismus so eine Sache bei einem solch emotionalen Thema wie dem eigenen Kind. Er kann nämlich der Lebensfreude im Weg stehen und so fand ich mich drei Wochen vor Lotte’s Zweijährigem inmitten der Planung für eine große Fete. Aus dem Wir-schenken-dieses-Jahr-noch-Nichts wurde ein DIY-Maltisch, ein Tipi, eine Puppe und, und, und.

Auch sollte es nicht beim Kuchenbacken und Brause kalt stellen bleiben. Ein Motto musste her und war schnell gefunden: Eine Indianerparty würde Mädels und Jungens gefallen und bezog auch gleich noch das Geschenk ein.

Schicke Einladungen flatterten eine Woche vor Beginn in die Rucksäcke von Lottes Kitakumpanen. Was bei unserer schnieken Kidsparty auch nicht fehlen sollte: Ein Gästebuch, unkaputtbares Geschirr, ein prallgefüllter Helium-Ballon, Wimpelketten und Goodiebags.

Und wie war es?

Spitze! Dabei lief gar nicht alles, wie ich es mir ausgemalt hatte. Ob fehlender Backkunst und Zeit, wurde aus erträumten, pompösen Geburtstagstorte Zitronenmuffins aus einer Fertigbackmischung (Bio, ist klar). Die bunten Streusel darauf waren jedoch Highlight genug für die Kleinen und wurden eifrig bis zum Bauchschmerz verdrückt, während meinem mit Pappe, Federn und Masking-Tape selbstgebastelten Indianerkopfschmuck wenig Interesse geschenkt wurde.

Da Familien unter der Woche ohnehin zwischen Arbeit, Kita, Arztterminen und Erledigungen rotieren und Lotte’s Geburtstag an einem Donnerstag stattfand, kamen von 12 eingeladenen Kindern nur drei. NUR? Für eine Inhouse-Sause stellte sich das als vollkommen ausreichend heraus. Wer auch immer die Faustregel aufstellte, nur so viele Kinder einzuladen, wie das Kind alt wird, hatte recht! Trotz guter Vorbereitung hatten wir nämlich allerhand zu tun. Lotte war noch lange nachdem ihre Freunde gegangen waren so aufgeregt, dass sie erst nach ihren geplätteten Eltern einschlief.

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Einladungskarten ohne Kitsch von Millimi*

Selbst gebastelte Goodiebags aus Brottüten mit personalisiertem Stempel von Kindskopf*

Stoff bezogenes Gästebuch von Scatoli*

EKOBO bruchsicheres Geschirr über Avocado Store

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