Interior / Tipi-Liebe w/ Smallable

Ein Must-have ist mal basic, mal Trendteil, mal ein modischer Fummel, mal das Letzte-Schrei-Beautyprodukt, mal der Design(inspirierte)Stuhl und ja – es findet sich auch im Kinderzimmer. Das Tipi ist so ein Spielmöbelstück (neben diesem hier), das aus den Homestories auf Interiorblogs und den Instagramprofilen designaffiner Mütter nicht wegzudenken ist. In der aktuellen Noveaux Ausgabe findet man sogar eine Miniatur-DIY-Anleitung für Menschen mit Mieze!

Wie ich selbst feststellte, lohnt die Anschaffung eines Tipis für’s Kind schon aus einem Grund: Die Mamafreude am Dekorieren. Denn so ein Tipi wird selbstverständlich nicht einfach nur ruckzuck aufgestellt! Für des Spross‘ Spiel braucht’s ein Setting und das ruft zuerst einmal nach Gemütlichkeit. Derzeit liebäugle ich noch mit einem – noch so ein Must-have – runden Filzkugelteppich à la Hay Design. Das Modell von Myfelt heißt Lotte und schreit geradezu nach einer Einladung in unser Zuhause. Vorerst tut es aber auch ein flauschiges Fell und einige Kuscheldecken und Kissen. So viel zur Grundausstattung.

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Für ein wenig indigenes Völkerflair, wie es sich der romantische Europäer nach seiner Nordamerikarundreise vorstellt, sorgt bei uns das passende (Haus)Schuhwerk für Mini und Mama von Minnetonka* und ein Wandbild von Anhänglich*. Goldene Punkte auf Zeltwand und Aufbewahrungskorb von Eulenschnitt * sowie Kissen (la cerise sur le gateau über Smallable*) findet man sicher nicht im Musterrepertoire von Native Americans und First Nations, sind aber ein klasse Kompromiss zwischen Kinder- und Wohnzimmer gerechtem Dekor. Lotte’s Tipi steht nämlich wie bei vielen nicht in ihrem ganz alleinigen Reich, sondern (zumindest bis wir dem Wickeltisch adé sagen) neben unserem mit Couch, TV und zur Bar umfunktionierten Servierwagen spärlich minimalistisch eingerichteten Wohnzimmer.

Ganz im Zuge unseres proklamierten Konsumwertewandels, fand ich das Tipi von Vilac * klasse: Ein zeitloses Modell sollte es sein. Eines, das man erst umdekorieren und dann in den Keller verfrachten kann – bis das Geschwister- oder Enkelkind ins Alter von „Höhle bauen“ und Rollenspiel kommt.

Ob so ein Tipi eigentlich politisch korrekt ist, fragte zwischenzeitlich eine Pro-Gendergerechtigkeit-Feminismus-Anti-Rassismus-Stimme im Hinterkopf. Ich entschied mich für ja unter der Prämisse, beim ersten Cowboy-und-Indianer-Spiel mit aufklärender Geschichtslektüre anzuknüpfen.

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