Outfit / Summerdreaming mit Shoemates – ANZEIGE

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Das deutsche Sommerwetter setzt schon wieder aus, daher verbreite ich heute digital mit diesem Outfit ein wenig Sonnenschein und schwelge in Erinnerung an die lauen Sommerabende auf Mallorca (ein Travelguide folgt als nächstes, versprochen!).

Trotz heiß-feuchten Klimas schaffte ich es zumindest während eines abendlichen Bummels über die Flaniermeile unseres schmucken Badeörtchens mehr als Bikini, Cappi und Schlappen zu (er)tragen und endlich einen besonderen Neuzugang auszuführen: Die bunt bestickten Espadrilles des One-For-One-Labels shoemates.

Get one, give one

Der Kauf eines Paar Espadrilles, Boots, Sneaker oder Wedges ermöglicht, dass in Afghanistan ein Paar Schuhe an ein Kind zwischen fünf bis 15 Jahren gespendet wird.

Das robuste, den Anforderungen afghanischer Lebensumstände entsprechende Schuhwerk wird vor Ort produziert. Damit fördert Shoemates die Marktentwicklung in dem Empfängerland statt – wie große Mitbewerber – lokale Schuhproduzenten zu schädigen (lest dazu mehr bei Fluter).

Fair Footwear – Work in progress

Meine Espadrilles, zu denen ich einen Button-up (oder down?!) Jeansrock von Armedangels und ein Off-Shoulder Top von Miss Green kombiniert habe, wurden in Spanien hergestellt. Andere Modelle werden noch in China produziert, doch peu à peu verlegt shoemates die Produktion der verkauften Schuhe nach Europa. Der nächste Schritt: Auch die Textilien in die eigene Herstellung einzubeziehen. Verpackt und versendet wird jedes verkaufte Paar shoemates übrigens aus einer Behindertenwerkstatt in Passau. Das Unternehmen möchte damit Menschen mit psychischer Beeinträchtigung und Behinderung „die Möglichkeit auf einen Nebenverdienst und eine tägliche Aufgabe geben, welche eine Struktur in ihren Alltag bringt„.

Damit sind shoemates ein tolles Beispiel für einen Einfach machen! Gründergeist. Statt sich auf Lobpreisungen auszuruhen arbeiten die UnternehmerInnen kontinuierlich daran ihr Produkt und dessen Produktion on the job voran zu bringen. Eine solche Herangehensweise klingt vielleicht nicht so glatt wie ein Fair Fashion Label, welches nach Monaten und Jahren der Planung mit einem durch und durch nachhaltigen Konzept in den Markt eintritt. Aber es ist ein gangbarer Weg, vielleicht sogar ein realistischerer. Denn während manches ambitionierte Label gleich mit Zertifizierungen starten möchte und noch vor dem Launch scheitert, schaffen es shoemates ihre Vision Stück für Stück zu verwirklichen.

Auch spannend: Mit shoemates begegnet mir nach dem Leipziger Taschen- und Lederwaren Label Deepmello die zweite Universitätsausgründung mit der Zielsetzung nachhaltigere Produkte anzubieten. Gegründet wurde shoemates nämlich von Absolvierenden und Studierenden der Universität Passau.