How to / Richtig guter Kaffee

Ich gebe es gerne zu: Kaffeetrinken ist auch mein tägliches Ritual. Doch was ist eigentlich richtig guter Kaffee? Mit Milchschaum oder ohne? Sirup oder Sahne? Hauptsache gut gefiltert, sage ich! Denn nach Jahren mit verspielten Ornamenten, Karamellsirup im Milchschaum und jeder Menge schönem Schnickschnack, muss mein Kaffe nicht mehr nur gut aussehen, sondern er muss vor allem wieder richtig was können! Heiß, schwarz, fertig.

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Die klassische Filtermethode ist zurück! Auch bei mir wird Kaffe nicht mehr nur per Knopfdruck gemacht, sondern wieder in echter Handarbeit: Wasser auf die richtige Temperatur bringen, Bohnen mahlen, die Glaskaraffe erwärmen, Filter durchspülen, Kaffee pulver anfeuchten und immer wieder nachschenken, bis man den Filter entfernen kann. Klingt im ersten Moment vielleicht aufwendig, lohnt sich geschmacklich aber durch und durch! Das wird vor allem am Wochenende zelebriert!

Mein Lieblings-Kaffe Lelisa Halo* von Coffee Circle schmeckt sehr mild und eher süßlich, er wird in den Waldgärten Äthiopiens angebaut und von Hand gepflückt. Besonders wichtig: Mit jedem gekauftem Pfund Kaffe werden Entwicklungsprojekte in den Anbauregionen unterstützt, wie z.B. Projekte zur Trinkwasserversorgung, Hygienetraining und die Finanzierung zum Bau von Schulen. So bleibt euer morgendlicher Kaffe, nicht nur ein tolles Getränk, sondern zeigt auch Wirkung für die Menschen in den Kaffeekooperativen.

Wer immer noch denkt, dass Filterkaffe der Inbegriff von Langeweile ist oder die bittere abgestandene Büroplörre, irrt, denn die Aromawelt des Kaffees ist größer und interessanter als manch einer denken mag. Filtertüte, Pulver, nachgießen – das war einmal. Guter Kaffee ist viel mehr als der abgepackte vorgemahlene Supermarktkaffee von damals. Der Feinschmecker und Kaffeepurist achtet heute besonders auf die Qualität der Bohne – fair gehandelt, perfekte Röstung, punktgenaue Zubereitung und natürlich auch das passende Equipment.

Statt zu Muttis altem Melitta-Filter aus Plastik greife ich also lieber zur formschönen Chemex, einer Glaskaraffe, die Filter und Kanne vereint. Oben kommt Filterpapier in den Glastrichter, unten tropft der Kaffee in die Glaskanne. Der Teufel steckt im Detail: Kaffeesorte, Mahlgrad, Mengenerhältnis von Wasser und Kaffeepulver, Kaffeequalität, Durchlaufzeit. Das alles ist kein Zufall, sondern hat Hand und Fuß, bedarf aber etwas Übung. Wie die perfekte Kaffeezubereitung funktioniert, haben wir im Detail schon einmal hier gezeigt. So viel sei verraten: Mein erster Kaffee mit der Chemex glich eher einem müdem Schwarztee, als einem ordentlichem Kaffee. Lasst euch nicht entmutigen, wenn es nicht sofort klappt. Lest euch in Ruhe die Tipps der Kaffeeprofis von Coffee Circle durch. So verbrennt ihr euch auf keinen Fall die Finger.

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Transparenz: Danke an Coffee Circle für den köstlichen Kaffee, der mir für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt wurde. Dieser Beitrag enthält damit (unbezahlte) Werbung.