Travel Guide / Must-Dos auf Mallorca

Vor ein wenig mehr als einem Jahr stellte ich nach einem 24 Stunden Kurztripp nach Mallorca schon einmal (hier) überrascht fest: Mallorca ist so viel mehr als Sangria, Sonne und Sand. Tatsächlich verbrachten wir nun aber doch zwei Wochen dort wegen Sonnen- und Spassgarantie – allerdings nicht am Ballermann, sondern in einem familienfreundlichen Badeörtchen an der süd-östlichen Küste.

Bei 35 Grad macht Sightseeing mit Kind wenig Freude und so verbrachten wir unsere Tage vorwiegend am Pool und Meer, buddelnd, planschend und – gelegentlich – tatsächlich mit einem Sangria in der Hand.

Das war nett und doch blieb die Wanderlust nicht aus. Mit Mietwagen und  Babysitting-Einsätzen der Grosseltern konnten wir schliesslich den ein und anderen Ort erkunden. Meine Highlights folgen hier:

1. Ein Picknick mit Meerblick

Ein kleiner Pfad führte uns in unserem Nachbarort Cala Serena zwischen großen Privatgrundstücken mit pompösen Villen zu steilen, Argaven gesäumten Klippen. Der Sonnenuntergang blieb uns hier zwar verborgen, der Blick auf die tobende See und die sich an den Felsen brechenden Wellen war dennoch atemberaubend. Nur durch Zufall haben wir diesen nicht-ausgeschilderten Aussichtspunkt („mirador“) entdeckt. Weitere Aussichtspunkte mit Wow-Faktor findet ihr hier.

2. Palma’s Altstadt

Die Kathedrale von Palma erhebt sich imposant über dem Parc de la Mar und ist ein Touristenmagnet. Wir schlenderten stattdessen durch die Gassen und Strässchen und entdeckten dabei einen Korbladen und den Fair Fashion Store Suite 13.

Im Gustar snackten wir frische Oliven, Artichoken, Aioli und Mandeln und wären wir nicht so satt gewesen, wären wir gern zum Lunch geblieben. Der klang der Karte nach verlockend.

Bei Fet a Sollér gönnten wir uns dann noch leckerstes Limone-Minze-Sorbet und Kokos-und Feigeneis auf die Hand und weiter ging es gen Norden.

3. Tramuntana

Eine halbe Autostunde nördlich der hektischen Innenstadt Palmas erhebt sich die längste Bergkette der Insel, die Tramuntana. Die Ma-11 führt von Palma geradewegs über die Berge in den Küstenort Port de Soller.

Tipp: Fahrt bloß nicht durch den (kostenpflichtigen) Tunnel! Wer die Abkürzung nimmt, verpasst den schönsten Teil der Strecke. Die enge, wenig befahrene Serpentinenstrasse, bietet mehr als einen wundervollen Ausblick auf Olivenhaine und Terrassenfelder.

4. Port de Soller

Man könnte meinen ist ein Badeort wie jeder anderer auf Mallorca und doch ist das Flair dort ein anderes. So gar nicht Ballermann, eher Côte d’Azur. Eine fantastische Aussicht auf das offene Meer auf der einen und auf die Hafenbucht auf der anderen Seite hat man vom Meeresmuseum (Santa Caterina d`Alexandria 50, 07108 Port de Sóller) aus. Der steile Aufstieg lohnt sich, ebenso wie das Erklimmen der nächsten Anhöhe an dessen Ende sich das Restaurant Nautilus befindet. Die Terrasse des Restaurants befindet sich an der Felsklippe, der Meerblick haut um und die spanische Küche ist exzellent!

5. Ses Salines

Der Tipp hat sich hier aus meinem letzten Mallorca Tripp eingeschummelt. Bei Ses Salines wird das bekannte Flor de Sal d’Es Trenc gewonnen. Dort könnt ihr in einem hübschen Lädchen das feine Salz pur oder mit Zusätzen, wie Hibiskus, Limone, Thymian und, und, und kaufen.