Könnt ihr euch noch erinnern? Noch gar nicht so lange ist es her, da habe ich hier einen Pakt mit mir selbst geschlossen: nämlich mindestens 3 Monate lang zum Kleidungskauf nicht mehr in die großen Fast-Fashion-Läden einzukehren. Stattdessen auf langsame, fair produzierte Kleidung zurückzugreifen und mir selbst ans Herz zu legen, auf die Herkunft meiner Textilstücke zu achten.
Doch wie und wo fängt man da bloß an zu suchen? Noch ist es verhältnismäßig ruhig auf meinem Radar. Eben mal schnell am Konsum-Rad zu drehen, ist nun gerade nicht erlaubt. Gar nicht so einfach, sich neu zu orientieren, denn sowohl das Gespür für Qualität von Mode, als auch die Wertschätzung einzelner Kleidungsstücke, ist irgendwann bei mir verloren gegangen. Wieso kostet ein Kinoticket oder eine extra große Kaffekreation mit allem Drumunddran mehr als ein T-Shirt beim Mode-Giganten?
Slow Fashion steht für ein nachhaltige, ethische und bewusste Mode. Sie ist nicht einfach nur das Gegenteil zur schnelllebigen Fast Fashion, mit ihren Wegwerf-Kollektionen, sondern viel mehr als nur das. Fair Fashion ist für mich vor allem auch eine Frage der Verantwortung. Eine innere Einstellung und Überzeugung. Umso besser, wenn man auf der Suche nach dem langsamen Mode-Vergnügen von so einigen smarten jungen Frauen mit jeder Menge #GRLPOWER und Konfetti im Herzen inspiriert wird.

Ein ganz guter Anfang, oder? Alleinig am fairen Schuhwerk hapert es hier noch gewaltig. Zugegeben im Kleiderschrank waren die Schnürer vom großen Modekonzern ohnehin schon. Habt ihr Tipps und Anregung für ein paar fesche Treter, die ich mir unbedingt einmal angucken sollte? Immer her damit!
Mantel Ellen aus A/W 2015 – Musswessls | Vintage Chanel Handtasche – via Videdressing | Strickpullover und Satinhose – 2nd Hand aus dem Musswessels Store |Schnürschuhe – H&M



