Slow Fashion Challenge #2 / Let’s start a Fashion Revolution

Drei Jahre ist der Einsturz der Rana-Plaza-Fabriken in Bangladesch nun her, dabei starben 1.138 Menschen, 2.500 Menschen wurden verletzt. Die Arbeiter des mehrstöckigen maroden Gebäudes arbeiteten dort unter anderem für Zulieferer von Primark, Mango, Forever 21 und auch Inditex, den Mutterkonzern des Bloggerslieblings Zara. Sie arbeiteten auf Kosten ihrer Gesundheit, abgespeist mit Billiglöhnen und unter unsicheren Arbeitsbedingungen und fatalen Auswirkungen für Mensch und Umwelt.

Genau deshalb soll der internationale „Fashion Revolution Day“ wachrütteln und mit den Hashtags #whomademyclothes und #iknowwhomademyclothes daran erinnern, dass es nicht egal ist, wer unsere Kleidung produziert, sondern zum Nachdenken anregen. Und das ist leider auch nötig, um dieses wichtige Thema nicht aus den Augen zu verlieren und bewusster zu konsumieren.

Wir wollen die Geschichten und Gesichter der Menschen kennenlernen, die entlang der globalen Lieferketten unsere Kleidung herstellen und den großen und kleinen Modemarken die Frage ‪#‎whomademyclothes‬ stellen.

Mitmachen geht wie folgt: Einfach die Kleidung, die ihr gerade tragt, auf Links drehen, das Label fotografieren und via Instagram posten. Den Hashtag #‎whomademyclothes‬ nicht vergessen.

Denn wir glauben Transparenz ist der erste Schritt in eine saubere, faire & inspirierende Zukunft für die Textilindustrie!

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Fair_Fashion_Revolution

Eine Moderevolution seitens der Konsumentinnen und Konsumenten – also am Ende der Produktionskette? Das geht, nämlich indem wir Mode nicht ausschließlich als ästhetisches Endprodukt betrachten. Indem wir die Rahmenbedingungen der Produktion genauer anschauen und gegebenenfalls nachhaken. Indem wir uns beim Kauf für die ethischere Alternative entscheiden.
Kurz: Indem wir Schönheit von Kleidung nicht nur von außen, sondern auch von »innen« heraus wertzuschätzen lernen!
Let’s start a fashion revolution!

Mit ganz viel Kleiderliebe und ein bisschen Konfetti im Herzen wollen auch wir – eine kleine Gruppe von begeisterten und ebenso besorgten Kleiderliebhaberinnen – einen Monat lang zeigen, dass es besser geht und an einigen Stellen gar nicht so schlimm ist. Und dass Nachfragen noch immer die beste Waffe gegen Unwissenheit ist. Wie?

1) Label zeigen: Wir tragen ein Lieblingskleiderstück auf links und zeigen uns unter dem Hashtag #whomademyclothes in der weiten Welt des Netzes. Im Übrigen: Wer bereits ganz bewusst faire Mode trägt, hilft über den Hashtag #iknowwhomademyclothes auf diese tollen Labels aufmerksam zu machen!

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2) Style zeigen: Über einen ganzen Monat Moderevolution hinweg zeigen wir euch, wie schön es visuell hergehen kann, wenn man sich erst einmal für einen ethischeren Kleiderkonsum entschieden hat. Fair, ökologisch, lokal und zeitlos sind bisher nichts weiter als interessante, und doch irgendwie dogmatische Worthülsen? Wir übersetzen sie Stück für Stück und Tag für Tag in unseren ganz persönlichen Kleiderstil und ergänzen damit das, was wir am ersten April begonnen haben.

Wir? Das sind: Anna und Esther vom Kunstkinder Mag, Larissa von Lary Tales, Anna von Annikabu, Anni von FashionFika, Vreni von Jäckle & Hösle, Mirjam von My Green Style, Julia von Schrift und Herz, Mari von maridalor, Justine von Justinekeptcalmandwentvegan, Corinna von Kissen und Karma, Kim von Kim goes Öko, Marisa von myfairladies, Bina von Stryletz, Julia von subvoayge, Frauke von Ekulele, Feli von Felitales, Amina von Grasgrün & Himmelblau, Franziska von Veggie Love, Sabrina von Today is…, Barbara von Gretchensfragen, Chrisi von Madame Chrisi, Mia von Heylilahey,  Lisa von at/least  und natürlich wir, Nicetohave Mag!

3) Leidenschaft zeigen: Pssst… auch für den Fashion Revolution Tag am 24. April haben wir uns etwas einfallen lassen, wie wir das ethische Kleiden etwas leichter machen können. Von Konsumentin zu Konsumentin sozusagen. Haltet eure Augen offen!