Rezept / Kamillenbrause

Während Wettermäkeler gerade auf die kleine Sommerunterbrechung schimpfen, versuche ich mich lieber an Erfrischungen, die eins, fix selbstgemacht sind und die ich in bald wieder sommerlicher Hitze genießen werde.

Vor Kurzem ist schon ein großes Glasgefäß mit Zapfhahn (z.B. über Ikea, ab 15 Euro) eingezogen, welches nun immer mit Wasser und Gurke, frischer Minze und Zitrusfrüchten bereit steht. Außerdem trinke ich mich gerade an einer Brause satt, die ganz schnell zubereitet und – wer mag – auch zuckerfrei: Die Kamillenbrause.

Und so geht’s:

  1. Kamillensud: Ob über getrocknete Blüten aus der Apotheke oder mit Hilfe von Teebeuteln – zuerst gießt ihr einen kräftigen Kamillentee auf. Ich verwende 5 Beutel für 0,8 Liter. 10 Minuten durchziehen lassen.
  2. Süßen: Nachdem ich die Beutel entfernt habe, süße ich den Tee mit Honig. Für eine vegane Variante kann Agavendicksaft oder Zucker verwendet werden.
  3. Kühlen: In einem Einweckglas stelle ich den Tee in den Kühlschrank (oder wenn’s fix gehen soll in den Tiefkühler). Wer den Geschmack von Kamille nicht mag, kann sich an jeder anderen Teesorte versuchen!
  4. Servieren: Ist der Teesud ausgekühlt, ungefähr ein Drittel eines Glas‘ mit Tee füllen. Einen Spritzer Zitrone hinzufügen und mit gesprudeltem Wasser aufgießen.

Voilà, mal anders, super lecker, super einfach. Wem das doch noch zu aufwendig ist, kann die Kamillenbrause auch von Cucumis bestellen (z.B. über Rewe, ab 1,50 Euro). Von dem Hamburger Brausenhersteller habe ich mich nämlich inspirieren lassen. Wer es ganz wild mag, findet dort auch die Geschmacksrichtungen Gurke (schon probiert, schon verliebt!) und Lavendel (noch nicht probiert, klingt himmlisch!).