Outfit / The Tourist w/ Aep

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Sommerzeit ist (oder für mich war) Reisezeit. Als perfektes Outfit für Sightseeing auf städtischem Pflaster bewährte sich für mich in den vergangenen Wochen ein Ensemble ohne viel Schnickschnack, dafür mit Komfort und Funktionalität. Die Kombination von weißem Shirt und Jeans bedarf als Klassiker wohl keiner stilistischen Erläuterung und auch Birkenstocks wurden in diesem Jahr von niemandem mehr hinterfragt. Nicht einmal vom Herzbuben. Der trägt sie nämlich nun selbst und war hinsichtlich des ungekannten Tragekomforts wortwörtlich von den Socken.

Schwieriger gestaltete sich die Wahl der Tasche für all die unverzichtbaren Reisebegleiter (). Der Shopper  zerrt an der Schulter. Ebenso die Cross-Body-Bag, die ich ab einer gewissen Beladung schon rein optisch schwierig finde – Brust quetschend, Brust betonend… ihr wisst schon (Refinery29 hat dieser Problematik vor Kurzem einen ganzen Ratgeber-Beitrag gewidmet).

Den Rucksack Alpha von AEP traf meine Wahl. Und damit einen, der das, was er beinhalten soll, dort hält, wo er es soll. Und der dabei auch noch gut aussieht.

AEP steht für die Ghandi Weisheit Action Expresses Priorities. Die Prioritäten des Labels liegen auf der Verbindung von Funktionalität, zeitgenössischem Design und nachhaltiger Produktion. Für mich schafft AEP damit, was ich im „grünen“ Mode- und Lifestylebereich oft noch vermisse.

Bei vielen Ecobrands habe ich bisher das Gefühl ein Substitutionsprodukt angeboten zu bekommen, das im Weitesten zwar den Zweck erfüllt. Zu Gunsten der nachhaltigen Produktion büßt es aber entweder an Funktionalität oder Design ein. Mit solchen Produkten gebe ich mich zunächst zufrieden – oder rede sie mir schön – weil mit der Kaufentscheidung ein gutes Gewissen einhergeht. Doch früher oder später merkte ich bisher immer: Ich bin einen Kompromiss eingegangen. Und spätestens dann beginnt das Ausschau halten nach „was neuem“, obwohl sich „das alte“ weder ökologisch noch monetär amortisiert hat. Unterm Strich ist das dann alles andere als nachhaltiger Konsum.

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AEP gehört zu dem 2010 in Köln gegründeten Taschenunternehmen Fond of Bags und ist eine von inzwischen sieben Taschenmarken. Mal abgesehen vom Look des Rucksacks hinterlässt auch das Unternehmen hinter dem Label einen sympathischen Eindruck.

Ausführlich wird das eigene Tun unter Nachhaltigkeitsaspekten bewertet und offen gelegt.

Fond of Bags zeigt dabei vorbildhaft, dass ein rasches Wachstum mit Produktion in China, Vietnam und Indien das Übernehmen von Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft nicht ausschließt. Das Multibrand-Unternehmen setzt seit Anbeginn auf Textilien aus recycelten PET Flaschen.

Statt sich auf einer Maßnahme auszuruhen, sucht und findet Fond of Bags weitere mögliche Stellschrauben in Dingen Nachhaltigkeit sowie Transparenzlücken. So bekennt man sich im freiwilligen Corporate Responsibility Report 2015 dazu, zukünftig auch über die Lederverarbeitung so transparent zu informieren, wie man es bereits über die synthetische Materialien tut. Über das Leder meines AEP Rucksacks erfahre ich zumindest, dass es aus emissionsarmer Gerbung (z.B. durch den Einsatz von Solar- und Windenergie, die Aufbereitung und Verwendung von Regenwasser und einer innovativen, natürlichen Pflanzenkläranlage) stammt.

Statt einem allgemein-schwammigem Bekenntnis zu ökologischer und sozial nachhaltiger Produktion und Vertrieb wurden konkrete, messbare Ziele formuliert und veröffentlicht. Gerade in den Kindergarten gekommen, wird inzwischen auch Lotti von einem Fond of Bags Rucksack begleitet. Was sich bis zur Anschaffung der Schultasche bei den Kölnern in Dingen Nachhaltigkeit getan haben wird, verfolge ich auf jeden Fall gespannt!

Im Übrigen: Wem die reduzierten AEP-Designs gefallen, vielleicht aber doch eine Businesstasche oder Weekender sucht, sollte unbedingt bei dem Label Offermann reinschauen.

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Dass bei der mentalen Verortung von reduziertem Design nicht nur Kopenhagen, sondern auch Köln aufploppen sollte, zeigt dieses Outfit gleich doppelt. Das weiße Tshirt aus Bio-Baumwolle von Funktion Schnitt wanderte ob des schmalen Kragens, der tollen Passform und der soften Haptik auch gleich noch in schwarz in meinen Kleiderschrank.

Blog-Nicetohave-Mag-Kancha-Funktionschnitt-BlkDnm-Birkenstock-Aep-StudioT-Shirt ‚Clean‘ made in Portugal – Funktion Schnitt* | Rucksack Alpha Classic – AEP* | Jeans – Blk Dnm | Sandalen ‚Gizeh‘ – Birkenstock | Kameragurt – Kancha Design*Blog-Funktionschnitt-BlkDnm-Birkenstock-Aep-Studio-Kancha-Nicetohave-Mag


Transparenz: Die mit einem * gekennzeichneten Produkte wurden mir für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag enthält damit (unbezahlte) Werbung.