Fancies / Meine fairen und grünen Weihnachtswünsche

„Ich brauche ja nix“ – schon klar. Dennoch hege ich den ein und anderen materiellen Wunsch, den ich mir vielleicht anlässlich Weihnachten erfülle(n lasse)! Wichtig ist mir dabei: Eine Auswahl mit Bedacht und eine faire und möglichst ökologische Produktion der Haben-Wollens!

Rasierhobel, Waschbär, 29 Euro – Mühen um less waste dürfen auch hübsch aussehen! Steht auf meiner Anschaffungsliste sobald die letzten Wechselrasierköpfe und Einmalrasierer aufgebraucht sind. Vielleicht kommt mir ja ein Weihnachtself zuvor.

Ohrringe, Folkdays, 54 Euro – Im Shop gibts noch so manch andere fancy Modelle. Egal ob Stecker oder Kreolen – ein mal Ohrlöcher Stechen bräuchte ich außerdem!

Handykette, Mummy Mag, 65 Euro – Noch so ein Spielerchen für das ich für einfach so zu geizig bin. Dabei könnte mir wohlmöglich die Spider-App, die seit Kurzem mein Display ziert, erspart worden sein. Vermutlich noch etwas nachhaltiger hergestellt sind die Handyketten von Bridge & Tunnel aus Jeansstoff (40 Euro).

Portemonnaie, O MY BAG, ab 55 Euro – Pixie Pouch oder Envelope? So richtig kann ich mich nicht entscheiden. Fest steht, dass ich endlich ein richtiges „Erwachsenen-Portemonnaie“ benötige. Eins, in das man Karten einsortieren kann. Eins, in dem man Klimpergeld separat sammelt. Aktuell trage ich wortwörtlich einen Geldbeutel mit mir rum, in dem alles so gar unerwachsen umherfliegt.

Nova Bra Tan, Underprotection, 47 Euro – Non-basics, die was her machen und gar gefütterte BHs? Schwer zu finden unter Fair Fashion Brands. Beim dänischen Label Underprotection endet die Suche und man weiß gar nicht so recht, welche BH-Schlüppi-Set man wählen soll. Corinna vom Blog Kissen und Karma war ebenfalls der Suche überdrüssig und gründete ihr eigenes Unterwäschelabel Coco Malou. Die erste Funding-Runde über Startnext hat Corinna erfolgreich abgeschlossen – hier kann man ihre Businessidee weiter fördern!

Einkaufsnetz aus Leder, Duckfeet über Waschbär, 70 Euro – Drei gerissene Netze aus Stoff verzeichne ich bereits und ich wünsche mir eine haltbarere Alternative. Das Netz aus chromfrei gegerbtem Rindsnappaleder sieht stabil und optisch höchst ansprechend aus!

Pyjama, Thinking Mu, 100 Euro – Wer schläft noch in ausgetragener Jogginghose und Labbershirt? Ich schmachte schon lange „ordentliche“ Nachtwäsche an. Noch so ein „Erwachsenenteil“, welches ich mir bisher nicht selbst gönnte.

Mules, Hanishken, 70 Euro – Nach zwei Sommern bin ich mir sicher, dass die Vorne-zu-hinten-offen-Schuhe auch weiterhin en mode sein werden und ich möchte im kommenden Jahr in ebensolchen den Frühling begrüßen. Ein hübsches Modell aus Raffia habe ich bei Hanishken gesehen.