Die Hotelreview / Das Triest in Wien

NicetohaveMag-Wien-DasTriest-Hotel-AcneStudiosDas letzte Wochenende zu zweit? Mehr Paar als Eltern – das waren wir zuletzt vor mehr als einem halben Jahr! Nicht, dass wir 24/7 um die Bedürfnisse unseres Kindes helikoptern. Und doch ist der Alltag eben Alltag. Gespräche drehen sich um Kindergartentermine, Tagesgeschehen im Job, Einkaufslisten und Essensplanung. Das Projekt Familie wird am Abend von der Couch aus gemanagt. Tiefe Gespräche haben selten Zeit sich zu entwickeln. Nicht falsch verstehen: Wir nehmen und lassen uns gegenseitig viele Freiheiten. Ausgehen, Freunde besuchen, ein Wochenendtrip – findet alles regelmäßig statt. Nur eben selten im Zweiergespann. An der gemeinsamen Freizeit wollen wir arbeiten und statt Vorsätze aufzuschieben, hat mich der Mann spontan zu einem Bloggerevent und verlängertem Wochenende nach Wien begleitet.

Untergekommen sind wir im schönen Hotel Das Triest in der Innenstadt – wenige 100 Meter von Oper, Naschmarkt und Schloss Belvedere entfernt. Früher Pferdebahnhof und Ausgangspunkt für die Postkutschverbindung nach Triest, heute Design Hotel mit 72 Zimmern, Sauna und Fitnessraum, Restaurant und Bar.

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Top 5 – Besonders gefallen hat mir…

… die Armatur im Badezimmer. Manchmal sind es die Details, die begeistern: Eine Wanne, die fix vollläuft und zum Bad einlädt. Oder eine Dusche, die statt fein aufs Haupt zu rieseln, braust. Gut gefallen hat mir auch, dass Duschbad, Shampoo, Conditioner und Bodylotion für Sie und Ihn wohlduftend bereitstanden. Noch einen Ticken mehr begeistert hätten mich Badpflegeprodukte in Bioqualität.

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… der AlphaGuide. Im Hotel eigenen Reiseführer, der in jedem Zimmer bereit liegt, stehen Sightseeing, Shopping und Gastronomietipps sowie ein Guide zum besseren Verständnis des Typ Wiener*in. Wir fanden unter den Empfehlungen das Gasthaus Pöschl, dessen Karte mit Gerichten Wiener Küche für jeden von uns genau das Richtige bereithielt: Eine wärmende, vegetarische Linsensuppe mit Knödeln für mich, ein Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat für den Mann.

Achtung: In der Wiener Innenstadt muss man fast überall reservieren. Wir taten es nicht und landeten zum Essen an der Bar. Ungewohnt, aber aufregend.

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… iMac auf dem Zimmer. Jedes Zimmer ist ausgestattet mit einem iMac zum Fernsehen, Surfen oder Arbeiten. Ein nettes Gimmick, nice to have!

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… die Silver Bar. Gin Liebhaber aufgepasst! Wir genossen in einer Sitznische in intimer Atmosphäre die umfangreiche Ginkarte der Silver Bar und kamen endlich mal wieder zu einem tieferen Gespräch. Der beste Abend seit langem und wir mussten nicht einmal einen Fuß vor die Hoteltür setzen vor der es eisig windete. Neben der Bar bietet Das Triest Mittagstisch und Abendessen im Restaurant an. Zwischendurch unbedingt probieren: Apfelstrudel. Mit dem knusprig, warmen Gebäck konnte der labbrige Strudel im Kaffeehaus Demel nicht mithalten!

… Check-Out um 12 Uhr. Ausschlafen und ein lang geöffnetes Frühstücksbüffet, das ist für uns Eltern der größte Luxus!

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Mit Dank an Das Triest Hotel für zwei wohlgebettete Übernachtungen. Merci!

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