Brandnews #11 – Fashion Revolution Week Spezial

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Deo-Sticks von Weleda – Wir freuen uns immer über natürliche, Aluminiumsalz freie Deoalternativen. Von Weleda gibt es nun neben den Pumpsprays ganz neu auch Roll-ons. In Citrus, Granatapfel oder Vetiver und Rosmarin (die Männer-Variante – mein Favorit). Mehr Infos zu den handlichen Geruchsstoppern hat Justine kept calm and went vegan für euch!

Fashion Revolution Week – Vor bald vier Jahren geschah in der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesh das größte Unglück, das die Textilbranche bisher erleben musste – oder viel mehr: verursachte. Beim Einsturz der baufälligen Fast Fashion Textilfabrik verloren über 1100 Näherinnen und Näher ihr Lieben und viele weitere ihre Freunde und Familie. Seither setzt sich der Verein Future Fashion Forward für fairere und sicherere Arbeitsbedingungen in der Textilbranche ein. Erstes und wichtigstes Ziel der Organisation: Aufmerksamkeit für die Missstände generieren – sowohl bei Konsumierenden, als auch Unternehmen. Während der von Future Fashion Forward jährlich initiierten Fashion Revolution Week im April beteiligen sich weltweit Mode Interessierte daran, das Bewusstsein für nachhaltigen Textilkonsum zu fördern.

Ob in Hamburg oder Berlin, Hannover, Erfurt oder Dietenheim – auch in Deutschland organisieren eifrige City Ambassadors (so wirst du StädtebotschafterIn) Aktionen und Events in ihrer Stadt. In Hannover haben sich die engagierten Studierenden des Modedesign Studiengangs an der Hochschule Hannover eine ganz besondere Aktion ausgedacht: Der Wollator, die mobile Strickeinheit des Studiengangs Modedesign tourt zum Fashion Revolution Day am Montag, den 24. April, durch die Straßen von Hannover und verwandelt sie zum kreativen Atelier. Zusammen mit den Hannoveranern wollen die Studierenden ein selbst gemachtes Zeichen gegen den sinnlosen Hyper-Konsum setzen und über Mode abseits der schnellen Trends ins Gespräch kommen. Eine Strick-Tour durch die Stadt? Informationen zum Wann und Wo findet ihr hier und auf Instagram unter dem Hashtag #directyourclothes! Alle Veranstaltungen deutschlandweit findet ihr in dieser Übersicht.

Du hast keine Zeit „auf die Straße“ zu gehen? Du kannst dennoch partizipieren! 1. Kram ein Lieblingskleidungsstück aus dem Schrank heraus. 2. Drehe es auf links, sodass man das Schild im Kleidungsstück sieht. 3. Mache ein Foto und lade es auf deinen Social Media Kanälen mit dem Hashtag #whomademyclothes hoch. Vergesse nicht die Marke zu verlinken, von der du gerne erfahren möchtest unter welchen Umständen, wo und von wem dein Lieblingsteil produziert wurde. Im letzten Jahr habe ich h&m gefragt, wie denn eigentlich diese hübsche Carmenbluse mit dem Conscious Hangtag hergestellt wurde. Eine offizielle Antwort erhielt ich nie, Aufmerksamkeit für das Thema Fair Fashion aber schon.

Ihr seid noch gar nicht so richtig im Thema drin? Die Fashion Revolution Week ist DIE Gelegenheit euch zu informieren. Auf vielen Blogs und Magazinen werdet ihr Informationen zu nachhaltiger Mode finden. Und weil das Zusammensuchen hier und da immer ein wenig mühselig ist, haben sich fleißige Bloggende zusammengetan und ein Ebook kreiert. Darin finden werdet ihr faire und grüne Labels, Meinungen und Informationen rund um faire und ökologische Textilproduktion sowie zahlreiche Tipps für den Einstieg. Mehr zum Ebook nächste Woche auf Nicetohave Mag!

Neben digitalen Quellen lohnt es sich auch Experten in Dingen faire Mode direkt zu befragen: Nutzt die Fashion Revolution Week um euch in eurer Stadt nach Läden und Unternehmen zu erkundigen, die Fair Fashion anbieten. Das Angebot mag fern von Metropolen überschaubar sein und manchmal erfordert es sogar Recherche in Branchenbüchern oder einen Bummel durch die Nebengassen der großen Shoppingstraßen. Belohnt werdet ihr dafür (meist) mit freundlichen Lokalhelden, die gerne ihr Wissen zu den von ihnen angebotenen Marken teilen. Für Hannover empfehlen wir euch diese Adressen:

Deutschlandweit hat außerdem My Fair Ladies eine Fair Shopping Tour Karte erstellt – eine super Orientierung!

Infuser von Junip – Pina Colada, Sex on the Beach, Long Island Icetea… nicht euer Ding? Kein Grund Mixgetränke zu verdammen. Von Juni gibt es Bio-Infuser, die euren Drinks einen spannenden Twist geben. Rezeptideen, die den Tropfen eurer Wahl hervorheben statt zu übertünchen, findet ihr hier.

Minimalismus-Guide – „Weniger ist mehr: mehr Zeit, mehr Glück, mehr Geld, mehr Freiheit. Dieser Minimalismus-Ratgeber im Magazin-Look inspiriert dazu, Platz für die wichtigen Dinge im Leben zu schaffen. Darin stellt Lina Jachmann viele spannende Persönlichkeiten vor, die ihren eigenen minimalistischen Lebensstil gefunden haben und ihre Ideen von einem befreiten und entschleunigten Leben teilen.“ Wir haben schon reingeschmökert und haben uns glatt selbst in Einfach leben – Der Guide für einen minimalistischen Lebensstil (Lina Jachmann, 25 Euro, Knesebeck Verlag) mit Nicetohave Mag wiedergefunden. Überhaupt freuen wir uns gerade sehr über das Interesse an unserem Weg zu einem nachhaltigeren Lebens- und Konsumstil. Durch bisherige Interviews mit uns und Features von Nicetohave Mag könnt ihr euch hier klicken.

Female Future Force Academy – Edition F hat ein digitales Coaching zusammengestellt, das Ladies in 52 Wochen mit 52 Top-Coaches stärker machen soll: die FEMALE FUTURE FORCE Academy. Mit Videos, Interviews, Podcasts, Work Sheets und Liveformaten. Und das für 99 Euro. Das Crowdfunding auf Startnext läuft noch bis zum 14. Mai 2017. Psst, wir werden uns wohl für das 1+1 Freundinnen-Paket entscheiden!

Eco-logic Collection von Tchibo – Wenn Textilriesen umdenken und Schritte gen faire und ökologische Produktion unternehmen, applaudieren wir – und hinterfragen. In diesem Fall haben dies die Mädels von Kunstkinder Mag getan und einige Antworten vom Unternehmen selbst erhalten. Was, wie, wo? Lest hier über Eco-logic Styles und hier die Antwort auf die Frage „Tchibo, who made my clothes?“

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