Ausprobiert / Making memories mit dem HP Sprocket

Collect memories, not things! Diese Weisheit schlägt uns von Selbstverwirklichungsratgebern und Instacaptions entgegen. Um die Erinnerungen an all die Erlebnisse zu bewahren braucht es dann aber doch ein wenig materieller Unterstützung. Eine Kamera – ob Spiegelreflex oder das Smartphone zum Beispiel. Und einen Fotodrucker, der dafür sorgt, dass die schönsten Momente auf der Wand verewigt werden, statt in virtuellen Ordnern und unter viel zu vielen digitalen Schnappschüssen des gleichen Motivs unterzugehen. Bei all den Abenteuern, die wir in diesem Jahr auf Reisen und im Bloggeralltag erleben, haben wir uns über ein kleines Gadget in unserem Briefkasten gefreut. Notebooksbilliger.de sendete pünktlich zu Paulines Thailandurlaub den portablen Fotodrucker Sprocket von HP zum Test.

Der Miniaturdrucker in schwarzem oder weißem Design druckt über Bluetooth auf spezielles Zinkpapier und passt dabei in jede Handtasche. Zur Bedienung braucht es nur die Sprocket App mit der man das Bild vor dem Druck auch bearbeiten kann.

Foto geschossen und gedruckt – was nun? Das Format von 5 mal 7,6 Zentimetern ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Die Fotos sind nach Abziehen der Schutzfolien selbstklebend und können so auch als Sticker Postkarten, Fotoalben oder andere glatte Oberflächen zieren.

Vom tatsächlichen Ausdruck sind wir allerdings nur mäßig beeindruckt:

Für schöne Fotos braucht es professionelle Aufnahmen. Und auch hier druckt der Sprocket nicht farbgetreu. Bei Bildern, die mit dem Smartphone geknipst und bearbeitetet wurden, fiel auf, dass insbesondere aufgehellte Partien schnell verblassen.

Nun ist der Sprocket ein Spaßgerät. Gedacht um Momente hier und jetzt festzuhalten: Partybilder von der Hochzeitsfeier. Das Gruppenfoto vom Mädelsabend. Der Schnappschuss mit dem netten Kerl, den man auf dieser Wahnsinnswanderung in einem australischen Nationalpark kennengelernt hat. Fotos spontan austauschen mal ganz ohne Messenger – für die Brieftasche oder für den Kühlschrank. Emotion over perfection, könnte man also zur Kritik an der Bildqualität sagen.

Aber abgesehen davon, dass das fertige Foto nun einmal das eigentliche Produkt darstellt, konterkariert diesen Instant-Spaß der saftige Preis von rund 60 Cent pro Ausdruck (20 Blatt à 12 Euro). Da überlegt man sich doch zwei Mal ob man auf drucken klickt.

Unterm Strich: Bedingt nice-to-have

Der Sprocket ist ein spaßiges Ad-On in der Kollektion von Fotogadgetbegeisterten! Wer nicht knausrig ist und bildliche Imperfektion akzeptiert, kann mit dem portablen Drucker Momentaufnahmen festhalten und mit anderen teilen. Für uns stehen Kosten-Nutzen (aktuell) nicht im Verhältnis.

NicetohaveMag-hp-sprocket

Transparenz: Zu Testzwecken wurden uns zwei Geräte von notebooksbilliger.de zur Verfügung gestellt. Besten Dank!

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