3 green lifestyle hacks, die ich auf Instagram gelernt habe

„Nervt Instagram gerade?“, fragte vor Kurzem eine Influencerin ihre Follower über die App. Viele der veröffentlichten Stimmen sagen: Nö. Und ich sehe das auch so!

In meinem Feed sehe ich inzwischen nur noch Inhalte, die mich ansprechen. Ich habe es mir gemütlich in meiner grünen und fairen Filterblase eingerichtet und im Fall von Instagram finde ich das vollkommen in Ordnung. Nachrichten und Weltgeschehen erfahre ich noch immer überwiegend über die klassischen Medien. Und seit Instagram das Umfrage- und zuletzt auch Fragetool für die Stories eingeführt hat, macht mir die App noch mehr Spaß und tut wieder genau das, was sie soll: Inspirieren. Und weniger social medial formuliert: Hier finde ich Rat.

Alles doof auf Instagram?

Auf die App wird viel geschimpft – wegen des Algorithmus, wegen zu viel Realität auf Instagram, wegen zu wenig Realität auf Instagram. Weil man manchmal doch länger scrollt, als man es eigentlich vor hatte und sich lange, viel zu lange in den Kommentaren und Diskussionen Fremder verliert. Letztlich rührt die Unzufriedenheit mit der App meist vom eigenen (Fehl-)Verhalten. Wie man wieder mehr Spaß an Instagram hat? Erstes: Stören euch Inhalte eines Accounts mehr, als sie euch inspirieren und gefallen – entflogt! Ein Abonnement ist kein Vertrag auf Lebenszeit. Zweitens: Checke regelmäßig Deine Aktivität auf Instagram. Deine tägliche und wöchentliche Nutzungsdauer kannst du dir ganz einfach in der App anzeigen lassen. Frage dich regelmäßig: War es mir die Zeit wert? Gewohnheitstiere können die App auch einfach mal ein paar Tage vom Smartphone löschen.

Instagram, wie lebe ich nachhaltiger?

Drei der Fragestellungen, zu denen ich zuletzt besonders viel und hilfreichen Input von Followern bekommen habe und die mir auf meinem Weg zu einem nachhaltigeren Lebensstil geholfen, waren:

Pflanzendrink Empfehlungen für Milch-Liebhaber?

Knapp 100 Antworten erhielt ich von ehemaligen Milch-Trinkern – und ihr ward euch ziemlich einig: Hafermilch oder Kombinationen aus Hafer und Soja sind perfekt für Einsteiger, die ihren Kaffee (oder auch zwei oder drei am Tag) bisher gerne mit viel Milch tranken und aus ökologischen, tierethischen und gesundheitlichen Gründen auf pflanzliche Alternativen umstellen möchten. Und Produktempfehlungen gab es natürlich auch! Meist genannt wurde die Barista Drink von Oatly (2,20 Euro). Gefolgt von dem Bio Barista Drink von dm (1,45 Euro). Außerdem genannt wurde der Bio Hafer Drink mit Mandel von Aldi (1,15 Euro), Rewe Bio Haferdrink (1,49 Euro), Smelk von Köln (ab 2 Euro) sowie pflanzliche Drinks vom Hofgut Storzeln vom Bodensee.

Ich möchte ein neues Hobby finden. Ideen für eine Freizeitbeschäftigung in der Offline-Welt, mit Regelmäßigkeit, gerne mit anderen Menschen, mit oder in der Natur?

Umgehauen haben mich eure vielen Ideen und welche spannenden und vor allem Sinn behafteten Hobbys ihr selbst nachgeht. Neben vielen sportlichen Aktivitäten wurden genannt: Gruppenleitung bei Pfadfindern oder Waldjugend, Naturfreunde oder Alpenverein, Foodsaving, Imkern oder kollektives Kochen (z.B. Küfa in Hannover). Schrebergärtnern, Gemeinschaftsgärten (z.B. Meine Ernte) oder Urban Gardening in Initiativen, wie Transition Town in Hannover oder Solidarische Landwirtschaft. Ehrenamtliches Engagement in Ortsgruppen des Nanu, Bund, Greenpeace oder Viva Con Aqua.

Mit dem Rad bewältigt man kurze und mittellange Strecken am CO2-effizientesten. Doch wie radelt man sicher durch die kalte und dunkle Jahreszeit?

Dunkle, einsame Wege zu meiden ist die naheliegendeste Idee. Doch wie es so ist: Bewegt man sich 100 Mal unbehelligt auf dem einfachsten/kürzesten/schnellsten Weg, überwiegt die Bequemlichkeit die Angst und Vorsicht. Gut, dass ich von Followern folgende Tipps erhalten habe:

  • Tierabwehrspray (aka in Drogerien erhältliches Pfefferspray) oder alternativ eine Minidose Haarspray oder Sprühdeo griffbereit halten
  • Selbstverteidigung erlernen, z.B. in einem Wochenendcrashkurs – auch, wenn sich einige nicht sicher waren im Ernstfall auf diese Kenntnisse zugreifen zu können. Einigkeit herrschte hingegen, dass ein selbstbewusstes Auftreten und ein fester Blick in die Augen eines Angreifers helfen kann, Gelegenheitstäter in die Flucht zu schlagen
  • Apps, wie wayguard benutzen oder Bekannte/Freunde/Familie anrufen und sich am Telefon begleiten lassen. Den eigenen Standort kann man auch live und über mehrere Stunden über Messenger teilnehmen. Unter 030 120 74 182 erreicht man außerdem das heimwegtelefon über welches ehrenamtliche Helfer solange am Telefon bleiben, bis man sich sicher fühlt
  • Handtaschenalarme geben auf Knopfdruck einen Mordslärm von sich und machen andere auf eure Notsituation aufmerksam machen