Outfit / Melting @ Melt w/ Palladium & Ambacht

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Modisches Ausrasten steht auf der Festivalordnung ganz oben: Glitzer auf den Wangen, Blumenkranz und Kopfschmuck im Haar, wilder Mustermix und selbst BH-los (ok, an Tag drei) geht auch mit Mitte Zwanzig voll klar. Mein Outfit von Tag zwei in Ferropolis verdient sicher keinen Award für das beste Kostüm, war aber für meinen inzwischen doch recht basalen Look crazeballs ohne an Pragmatismus zu verlieren:

Palladium Oxford* – Festes Schuhwerk – mag es auch dröge und nach Wanderurlaub klingen – ist auf Konzertboden die bessere Wahl als dünnsohlige Zehentreter. Denn hier tanzt man mal richtig ab, ohne Schickimicki, sondern als ginge man zur Jugendfreizeit. Die Halbschuhe gibt es in 12 Farben!

Ambacht Tuch* – Ein Tuch zum Turban gewickelt war die Rettung als sich Bullenhitze und Nieselregen abwechselten. Verdeckt außerdem pekiges Haar, das einfach am zweiten Festivaltag (trotz Dusche) nicht mehr so ganz fresh aussehen mag.

Jeansshorts von Levis* – Ein Festival ohne Jeansshorts gibt es so wenig, wie eine halbe Packung Ben&Jerry’s ohne Reue. Kurz und luftig ist die 501, hält robust Stoppelacker, Europaletten und sonstigen unebenen Sitzgelegenheiten stand und fordert von der Trägerin keinen Damensitz.

Shirt von Freebird ApparelGesehen bei Nike von This is Jane Wayne, sofort zur Message zugestimmt. Was Feminismus genau für mich bedeutet, habe ich noch nicht so recht ausgemacht – ein schmutziges Wort ist es jedenfalls nicht.

Pappup Poet Sonnenbrille– Bricht nicht, knickt nicht, rutscht nicht. Die Sonnenbrille aus, deren Rahmen aus Zellulose aus industriellen Holzresten gefertigt ist, kann Wasser nichts anhaben, ist leicht, flexibel, kratz- und bruchsicher und schützt die Augen mit UV400 Polarisationsfilter. Kostet außerdem läppische 44 Euro – hat sich beim Melt sehr bewährt.

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NicetohaveMag_Melt_PalladiumV*PR-Sampels