Birthday / J’s Geburtstagswunschliste

Bday_Wishlist

Das schöne an Geburtstagswünschen? Man kann einmal unverachtet den Dingen fröhnen, die man nicht wirklich braucht. Den Dingen, die einfach nur nice-to-have und vielleicht einen Tick zu teuer für die eigene Geldbörse sind.

1. Geometrisches für den Hals | Hex Necklace von EleMisko – 170 Euro im Sale

2. Rückenkomfort für den Uniendspurt | Den R521 Coolidge Rucksack in metallischem Silber von Freitag –  360 Euro

3. Designbuggy für Nicht-Mehr-über-die-Ebaykleinanzeigen-Krücke ärgern | Cybex Onyx by Lala Berlin aus Denim – 200 Euro

4. Sommerfeeling für meine und freche Früchtchen für Minime’s Füße | Espadrilles Sandia von Paez für klein und Old Fashioned in gediegenem Gold für groß – 25 Euro/45 Euro

5. Blingbling fürs Handgelenk | Armbanduhr von Casio aus der Sheen Gold Kollektion mit Swarovski Elementen oder ein wenig dezenter und in funkelndem roségold The Monopoly von Nixon – 150 Euro/220 Euro

6. Powerfrauvorbild gegen die Panikattacke – gesehen bei Nike Jane | Sophia Amoruso’s #Girlboss – 22 Euro

7. Detox-Dekadenz für die (früh)reife Haut | Yüli Pure Mask – 65 Euro

8. Bubblegum-Pink für die Lippen – so leicht, dass der Liebste sich nicht dran stört | Kjaer Weis Bliss Full – 38 Euro

9. Festival für das Freiheitsgefühl, aber ohne Zeltplatzmatsch und Dixieklos | Tagsüber beim MS Dockville, nachts in der Airbnb-Unterkunft – 100 Euro/80 Euro pro Nacht

Ob wohl etwas von diesen Lieblingsstücken auf meinem Geburtstagstisch landen wird?

Sicher jedenfalls ist mir die alljährliche Panikattacke, die mich seit meinem 23 Geburtstag ereilt: In mathematisch-unlogischer Aufrundung („23 ist näher an 25, 25 aufgerundet ist 30“), ereilt mich am Jahrestag meiner selbst die Furcht theoretisch kurz vor der 30 zu stehen. Meine Beklemmung rührt dabei weniger von körperlichen Zeichen der Alterung, wie erste Fältchen und Schlappmachen bei Parties um zehn vor eins. Eher mein persönlicher Werdegang wird jedes Jahr am elften Juni analysiert und evaluiert. Da ich den Punkt „Mutter werden“ und respektive „Lebenspartner finden“ auf meiner Lebens-To-Do-Liste abgehakt habe, wird sich die akute Nervosität vom Privatleben auf meinen Karrierestand verschieben. Mit 26 Jahren gerade einmal den Status Fast-Studien-Absolventin?! Zig Praktika und Nebentätigkeiten durchlaufen, aber keine Festanstellung?! Statt klarem Ziel, gerade einmal eine vage Vision vor Augen?!

Kommt euch das bekannt vor?