Feelgood / Über Hygge und Glücklichmacher im Herbst

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In manchen Sprachen gibt es Wörter, für die es keine einfache oder direkte Übersetzung gibt, im Dänischen ist hygge so ein Wort. Es gibt unzählige Möglichkeiten, hygge zu umschreiben: „Gemütlichkeit der Seele“ und  „gemütliches Beisammensein“ oder gar „Kakao bei Kerzenschein“. Doch simpel betrachtet, kann man es als Lebensart, das Leben zu genießen sehen. Freunde. Familie. Güte. Zufriedenheit. Angenehme Gefühle. Warmes Licht. Ein kuscheliges Sofa. Ein Geheimrezept zum Glücklichsein quasi. Aber besonders wichtig: Hygge ist eine Haltung, die jeder lernen kann!

Glück und hygge zu zelebrieren ist wichtig für uns alle, gerade in der kalten und dunklen Jahreszeit. So wichtig, dass ich einen ganzen Beitrag um all den schönen Dingen gewidmet habe, die für mich etwas mit hygge zu tun haben. Die hygge-Tradition beinhaltet auch, dass wir unsere Geschichten teilen – Geschichten über Ideen, Inspirationen und Dinge, die wir kreieren. Ich bin gespant, was für euch hygge bedeutet.

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1. Die kleinen Dinge im Leben genießen

Das ist immer leichter gesagt als getan. Es kann alles sein, wobei man Spaß hast. Alltägliche Dinge schätzen zu lernen und auch zu begreifen, dass diese nicht für jeden selbstverständlich sind, ist für mich eine der wichtigsten Dinge im Leben. Ob ein Kinobesuch, ein Buch in der Badewanne zu lesen oder den Lieblingsfilm aus Kindertagen zu gucken. Sich immer wieder vor Augen zu führen wie gut wir es haben, dass wir Lernen, Arbeiten und Reisen können, macht das Leben doch ganz schön toll, oder?

2. Auszeiten nehmen

Das ist für die Dänen – zugegeben – etwas einfacher. Ihre Arbeitszeiten überschreiten den Zeitraum von acht bis 16 Uhr meist nicht. Und Überstunden sind da auch nicht so angesagt wie bei uns. Nichtsdestotrotz: „Verschwende“ nicht mehr Zeit auf Arbeit als nötig. Verbring den Feierabend lieber mit Freunden, mit Spaziergängen draußen im Park oder meinetwegen auch im Sportstudio. Auch ein Friseurbesuch oder Spa-Tag kann helfen, mal wieder Kraft zu tanken. Auch ok: Sich selbst auch mal für Erfolge zu belohnen. Mit einer schönen Winterpflege oder einer hübschen Kleinigkeit.

3. Mach‘ dein Zuhause zum Happy Place

Für mich heißt Hygge vor allem Gemütlichkeit. Die Wohnung in einen Ort zu verwandeln, an dem man sich zurückziehen kann und richtig wohl fühlt. Das geht mit ein paar Handgriffen relativ einfach: Kerzen, Decken, Kissen, ein flauschiger Teppich oder ein neues Bild an der Wand. Vor allem Duftkerzen haben bei mir in der kalten Jahreszeit Hochsaison. Meine Lieblingskerze aus Soja Spiced Pumpkin duftet dank essentieller Öle nach reifem Kürbis, Butter und Nüssen. Lecker!

4. Richtig lecker essen

Healthy Food? Clean Eating? Vergesst #cleaneating. Gemeinsam Kochen, entspannt am Esstisch sitzen, nicht darüber nachdenken, wie viele Kalorien der Kuchen zum Nachtisch hat oder wie viele Umdrehungen der Wein – einfach schlemmen und das Essen wirklich schmecken und genießen. Selbstgemachte Marmelade zum Frühstück genießen, anstatt nur am kalt gewordenen Kaffe zu schlürfen.

5. Man selbst sein

Sei ganz du. Mit allen Facetten. Egal, ob Sommer oder Winter – „Hygge“ geht immer. Im Prinzip verlangt es nicht mehr von dir, als den Moment zu genießen und das Negative hinter dir zu lassen. Im Hier und Jetzt sein. Ohne Smartphone-Kompromisse. Meine Leseempfehlung: 52 lists for happiness. Ein tolles Projekt, für alle, die sich in Achtsamkeit und Selbstliebe noch üben müssen. 52 Gedankenanstöße, die dabei helfen sollen, heraus zu finden, was eigentlich uns selbst glücklich macht, in sich selbst zu investieren, zu reflektieren und vielleicht auch sein Leben ein Stück weit besser zu machen.

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