Haarstyling / Typoptimierung à la Moij

So manch visionärer Figaro dürfte sich in seinem Können von meinen simplen Wünschen bereits beleidigt gefühlt haben. Auf die Frage nach dem Was, folgte eine meist die künstlerische Freiheit sehr einschränkende Ouvertüre: Alles neu, bitte. Aber bloß nichts an Länge abschneiden und nicht zu arg färben – ich will nicht alle drei Wochen ein kleines Vermögen berappen, damit der Schopf doll statt oll aussieht! Pony ist auch nicht so recht mein Ding.

Easy? Eine simple, natürliche, alltagstaugliche Frisur schien in der Vergangenheit so manch einem schwerer gefallen zu sein, als die modische Trendfrise. Mal lagen statt Haarspitzen 10 mühevoll herangezogene Zentimeter Haar auf dem Boden. Mal wurde mir ein Stufenschnitt verpasst, der selbst nach Profiföhnen und Styling wie gerupftes Huhn aussah.

Wie erleichtert ich war, als man bei Moij fand, dass statt einer Typveränderung vielmehr an dem ein und anderen Haar optimiert werden sollte: Zwei Stufen für mehr Bewegung in den plumpen Längen, Ausbessern der Spliss geplagten Haarenden, feine blonde Strähnchen, um die früheren Blondierexperimente zu kaschieren.

Neben der Generalüberholung meines Schopfes wurde auch mein Färbewissen aufgefrischt. Zum Beispiel, was das neue Wundermittel von Starcoloristen angeht: Beim Aufhellen brechen Schwefel-Disulfidbrücken im Haar. Folge: Haarbruch. Das aktuell gehypte Olaplex ist ein der Blondierung beigegebener Wirkstoff, der diese Lücken auffüllt. Ergebnis ist ein weniger strapazierter Look.

Das Gegenteil eines glattglänzenden Haars erreicht man im Übrigen nicht nur mit fachfremden Färbeaktionen, sondern auch mit Aufhellungssprays. Vor diesen warnten mich die Moij Profis mit solcher Eindringlichkeit, dass ich nicht umhin kam, traumatische Eigenerfahrungen zu vermuten. Die aufhellenden Sprays führen Haar und Kopfhaut nur Winzmengen von Wasserstoffperoxid zu – allerdings ohne ausgewaschen zu werden. Frizzfrizzsplissalarm bis zum gänzlichen Haarausfall!

Nach diesem Crashkurs und dem Schneide-, Färbe- und Föhnprozedere begutachtete ich meine wilden Wellen zufrieden im Spiegel: Länge ist fast geblieben, jedoch mit gesünder wirkenden Enden.

Die wallende Mähne wird mir vor dem heimischen Spiegel nicht gelingen, muss aber auch gar nicht. Meine Stylinggeduld reicht ohnehin nur für ein „Pfft!“ aus der Seasaltspraydose und fixes Kneten der Längen für den Beachwavebabe Look.

Insgesamt alles wie vorher. Nur eben besser. Fast bin ich enttäuscht, dass meine Erwartungen erfüllt wurden, ich aber nicht viel anders aussehe. Aber, aber! In ein paar Wochen packt mich bei kuntergrauem Wetter die Lust auf etwas wirklich Neues: Ein herbstliches Rotblond im Haar. Eine sich auswaschende Tönung versteht sich. Perfekt vorbereitet ist mein Schopf dann jedenfalls. – Julia Maria

Nachdem ich bereits vor einiger Zeit hier zum Kurzhaarmädchen geworden bin, lebe ich ganz und gar nach dem Motto: Kurze Harre, yay! Lange folgte auf meinem Schopf eine Veränderung nach der anderen, doch in letzter Zeit ist es ruhiger geworden – denn grundsätzlich mag ich meinen Haarschnitt. Kurz durfte es bei mir also bleiben, denn seitdem der erste Kurzhaarschnitt auf meinem Kopf landete, bin ich zur Wiederholungstäterin geworden. Und muss nun auch öfter zur Schere greifen lassen, denn die kurze Pracht gerät schneller aus der Form als die lange Matte, die ich vor geraumer Zeit noch einfach so wuchern ließ. Der perfekte Figaro wird also mit abnehmender Haarlänge, umso wichtiger für mich. Wo ich früher meine Wunschvorstellungen an ausgedruckte Internet-Collagen geknüpft habe, und mit den abenteuerlichsten Traumschlössern zum Friseur marschiert bin – strohblonde Spitzen, Mega-Volumen oder der neue Style der Lieblingsschauspielerin – ich war regelrecht im Haar-Wahn. »Diese Frisur bitte einmal zum Mitnehmen!« Dass das nicht so einfach umzusetzen ist oder eventuell auch gar nicht zu mir passt, war für mich eher nebensächlich. Diesmal sollte alles anders werden! Eine ehrliche Meinung und Beratung für Schnitt und Haarfarbe, war das was ich wollte. Was passt wirklich zu mir? Was stört mich? Wie kann ich mein Haar nach meinen Bedürfnissen stylen? Was stelle ich mir vor und was ist wirklich machbar? Poompoompaow machte es nicht erst zum fertigen Haarschnitt hin, sondern bereits bei der ausgiebigen Beratung durch das Moij-Team. Meine Haare, die viel zu kompakt und starr in den Spitzen, zu hell und leblos am Ansatz, brauchten also gar keine Generalüberholung, sondern jemanden, der sie wieder in Balance brachte und das bereits Gegebene betont und gekonnt in Szene setzt. Eine Komplettverwandlung à la Vicky Wanka ist nicht unbedingt jedermanns Sache, muss aber auch nicht sein, um wieder frischen Wind in den Haaren zu spüren.

Ich stecke zwar noch immer ein bisschen in der Eingewöhnungsphase – aber ich glaube, ich find’s super. Was sagt ihr? (Übrigens, schon ganz bald wird’s hier unsere Typoptimierung in voller Pracht zu sehen geben! Seid also gespannt! – Agnes Pauline


Transparenz: Danke Moij für das kostenfreie Typ Optimieren. Wir haben es genossen!